Die Geschichte des Prinzen-Hofes

Der Prinzen-Hof schaut auf eine ungewöhnliche und interessante Geschichte zurück, die Ende des 19. Jahrhunderts begann.

Das Gebäude, das heute so imposant die Gmelinstraße zum alten Golfplatz hin beherrscht, war zur damaligen Zeit Teil eines großen Ganzen:  Es war das Wirtschaftsgebäude des 1898 eröffneten und bald über die Grenzen Deutschlands hinaus bekannten “Nordsee-Sanatoriums“. Der Arzt Dr. Karl Gmelin, Gründer und Leiter des Sanatoriums, galt zu seiner Zeit als „modern“, denn er arbeitete mit den natürlichen Heilquellen der Insel Föhr: Wasser, Licht und Luft! Mitten in das damals noch unberührte Heideland und angrenzend an den  Südstrand ließ er sein Sanatorium bauen, mit einem weitläufigen Kurpark davor, der seinem ärztlichen Motto gerecht wurde: „Nicht liegen, sondern laufen!“

1976, nach fast 100 Jahren und zwei Weltkriegen,  musste das Sanatorium seinen Betrieb einstellen; die verschiedenen Gebäudeteile waren nicht mehr funktionsfähig und baulich vernachlässigt. Allein das Wirtschaftsgebäude erfüllte bis zuletzt seine Aufgaben und war in  gutem Zustand. Es wurde  in eben diesem Jahr von der Familie Prinzen käuflich erworben und war mehr als 20 Jahre lang Sitz der  „Insel-Wäscherei“. Seit dieser Zeit trägt das weitläufige Ensemble aus Privathaus der Familie Prinzen mit seinen Ferienwohnungen, Geschäftsräumen, Garten und Hofgelände den Namen der Familie: „Prinzen-Hof“.

Im Jahre 1995 erhielt der Prinzen-Hof noch einmal eine neue Bestimmung: Das Ehepaar Prinzen eröffnete das „Pfannkuchen-Haus“, ein bereits mehrfach ausgezeichnetes Restaurant und Café, das diese besondere Spezialität in seiner ganzen Vielfalt  von Herzhaftigkeit und Süße in den Mittelpunkt des Angebots stellt.